Gold und Legierungen

Gold und Legierungen

Gold zählt schon seit tausenden Jahren zu den begehrtesten Materialien. Aufgrund seiner Eigenschaften lässt es sich sehr leicht bearbeiten und korrodiert nicht. Es zählt zu den ersten Metallen, das von Menschen verarbeitet wurde. Die Hälfte des gehandelten Goldes wird zu Schmuck verarbeitet. Der restliche Teil wird von Investoren und Banken an der Börse gehandelt. Ein kleiner Teil findet man in der Elektronik Branche und der Zahntechnik wieder.

Reines Gold wird auch als 24 Karat bezeichnet und entspricht 999/1000 pures Gold. Um die Reinheit besser auszudrücken wird diese auch in einer Dezimalzahl angezeigt. Die gängigsten Feingehalte sind 999, 750 und 585. Diese Bezeichnungen findet man in Form einer Prägung auch in Schmuckstücken wieder. Der Feingehalt wird durch die Zugabe von Silber, Kupfer, Palladium, und Cadmium verändert. Durch diese Zugabe verändert man aber auch die physischen Eigenschaften und auch das Aussehen. 

Gelbgold
Ist wohl die beliebteste Farbe für das Edelmetall. Die Farbe ist dem des Feingoldes ähnlich und wird mit der Zugabe von Silber und Kupfer legiert. Mit abnehmenden Goldgehalt von 750 auf 585 wird die Tiefe des Farbtones dunkler. Die Farbe reicht von hellgelb bis hin zu gelborange.

Rotgold
Der Kupferanteil ist höher als der des Silbers und verleiht dem Gold den rötlichen Farbton. In Europa findet man alte Bezeichnungen wie Russengold oder auch Türkengold 

Grüngold
Grüngold wird ohne Kupferzusatz legiert. Die Farbe entsteht durch eine Zugabe von 40% Silber und einem max Anteil von 1/3 Cadmium, der den Grünton noch verstärkt. Die Zugabe von Cadmium reduziert die Anlaufeigenschaften. Wird aber aufgrund der höheren Kosten seltener verwendet.

Weißgold
Die Farbe kann man mit Platin oder Silber vergleichen. Als farbgebender Zusatz wurde früher Nickel verwendet. Der Anteil von Nickel löste bei manchen Menschen allergische Reaktionen der Haut aus und wird aus diesem Grund nicht mehr verwendet. Als Alternative fand das höherwertige Palladium seine Anwendung. Schmuckstücke aus Weißgold werden auch noch rhodiniert. Rhodium ist ebenso ein Edelmetall und wird mittels Elektrolyse auf das Schmuckstück hauchdünn aufgetragen und sorgt für einen reinen weißen Farbton. Durch das rhodinieren verhindert man auch das Anlaufen des Weißgoldes.

Gold wird an der Börse gehandelt und der Preis ändert sich jeden Tag. 

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